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SV Niederau vs. TuS Coswig 12:3

Das Positive zuerst: Die Doppel gingen mit 2:1 an TuS. Fertig.

Aber welche Zahlen spiegeln denn wirklich den heutigen Abend am treffendsten wider, 12:3 – das Resultat, 7 Fünfsatzspiele oder gar die 3¼ Stunden Spieldauer? Nachdem das Spiel vorbei ist, kann man es zum Beispiel so interpretieren:

Das Resultat zeigt, dass hier der Tabellendritte gegen den Vorletzten gespielt hat und in den entscheidenden Situationen eben in der Lage war immer noch die bekannte Schippe draufzulegen, vor allem, was Spielsicherheit, -idee und deren Umsetzung am Tisch betreffen.

Die 7 Fünfsatzspiele sagen aber auch einiges darüber aus, dass es nicht ganz so einfach für die Gastgeber war, wie es das Endergebnis vorgaukelt. Allerdings unterscheidet dann doch ein gefestigtes Team mit Anschluss zur Tabellenspitze von einer eher verunsicherten Mannschaft aus dem ganz dunklen Tabellenkeller, dass 6 der 7 Fünfsatzspiele zu dessen Gunsten entschieden werden.

Und die ungewöhnlich lange Spieldauer? Nun, neben dem Schluss, dass sich die Gäste lange gewehrt haben, kann man nur noch erkennen, dass Aufwand und Nutzen bei der TuS heute in keinem guten Verhältnis standen.

Für die Niederauer ist damit u.a. die kleine Serie unerklärlicher Unentschieden gegen die Coswiger zu Ende gegangen und TuS Coswig bleibt weiter bei nur einem einzigen mageren Saisonsieg stehen, was den Verbleib in dieser Liga immer mehr in Frage stellt. Doch neben Not gibt es bekanntlich auch Elend und am kommenden Montag spielen beide gegeneinander – die Meißner Gäste von Fortschritt mögen diese kleine Floskel verzeihen.